Neubau Forst-Werkhof Flims Trin

Trin Porclis, Gemeinde Trin, 2018

Profiliertes Ensemble; Nahtlos angefügt und passend dazugesetzt ergänzen die funktionalen Neubauten den bestehenden Forst- Werkhof. Fein säuberlich gezimmert aus mehr als 1000 Bäumen aus dem Flimser und Trinser Wald.

Infolge der Fusion der beiden Forstbetriebe Flims und Trin genügte die bestehende Infrastruktur des 1997 erbauten Forst- Werkhofes Trin den neuen Anforderungen nicht mehr. Es mussten optimierte räumliche Voraussetzungen für den zukünftigen Forst- und Werkbetrieb geschaffen werden.

Der bestehende Standort bot eine gute Ausgangslage für eine Erweiterung. Dieser ist mit drei Neubauten so erweitert, dass eine zweispännige Gebäudesituation mit optimaler Flächennutzung, kurzen Arbeitswegen und künftigen Erweiterungsmöglichkeiten entstanden ist. 

Die Büro- und Personalräume im bestehenden Gebäude sind innerhalb des Gebäudes ergänzt und erneuert und die Werkhalle mit einer Remise mit Tankstelle und Schnitzellager erweitert worden. Parallel dazu ist der Neubau des Forstwerkhofs angeordnet. Vervollständigt wird das Ensemble durch die neue zentrale Sammelstelle, die leicht zurückversetzt, am Kopf der Anlage platziert ist.

Das Erscheinungsbild des bestehenden Werkhofes war Ausgangspunkt für den gestalterischen Entwurf. Die Konstruktionsweise und die Materialisierung finden sich bei den Neubauten wieder: in regelmässigem Raster angeordnete Holzstützen auf Betonsockeln tragen die massiven Holzträger der Dachkonstruktion. Das Fundament ist in Beton ausgeführt. Wo es die Statik erfordert, trennen Betonwände die Räume, ansonsten sind es beplankte Holzständerwände.

An der Aussenfassade wird die vertikale Plus-Minus-Schalung des bestehenden Baus in leicht abgeänderter Form fortgesetzt. Dadurch entsteht ein einheitlich strukturiertes Fassadenbild. Die Deckleisten werden über den neuen Fensteröffnungen weitergeführt. Das ergibt innen und aussen spannende Licht- und Schattenspiele, eine Analogie zum Wald. Der Innenbereich sowie die tragenden Elemente sind in Fichte, die Fassade in Lärche ausgeführt. Bis auf die Hauptträger ist für die gesamte Holzkonstruktion einheimisches Holz aus dem Trinser und Flimser Wald verarbeitet worden, insgesamt ca. 1000 Bäume.

Forst-Werkhof
Showcase der Holzarchitektur
Detailperspektive der Aussenfassade
Vogelperspektive des Areals
Innenarchitektur des Werkhofs
Übersicht des gesamten Neubaus
Aussenfassade